


Die Aktion der Warburger GRÜNEN erfreut mich sehr, da es mittlerweile allgemein bekannt ist, dass es zu wenig Lebensraum und Nahrungsquellen für die vielen unterschiedlichen Insekten gibt. Ich kann nur hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht.
Umso mehr bin ich darüber erbost, dass in anderen Orten im Kreis Höxter diese Erkenntnisse immer noch ignoriert werden. In Frohnhausen z.B. mähten Stadtangestellte den Grünstreifen neben einem Gehweg nieder. Obwohl es dort keinerlei Straßenverkehr gibt, der etwa durch die Höhe des Grünstreifens beeinträchtigt werden könnte. Was ist also der Grund für die Vernichtung von Lebensraum für Insekten und womöglich auch für Jungvögel, die in bodennahen Nestern großgezogen werden? Ich kann mir das nur so erklären: Es handelte sich ja nicht um eigens eingesäte bunte Blumen, sondern nur um allgemein als „Unkraut“ angesehene Pflanzen wie den Giersch. Leider machen sich nur wenige Menschen mal die Mühe, sich mit dem Giersch näher zu befassen. Im Frühjahr kann man ihn als Spinat zubereiten und im Frühsommer verbreiten die Blüten einen angenehmen Duft und locken damit unzählige Insekten an und ein weiterer Pluspunkt für den Giersch: Er wächst völlig kostenlos.
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