

Wer kennt das nicht: Eben noch guter Mobilfunkempfang, im nächsten Augenblick geht gar nichts mehr. Der ländliche Raum, also auch die Gegend in und um Brakel hat hier reichlich weiße Flecken.
Das ist im einfachsten Fall nur nervig, kostet Lebenszeit und kann aber auch gravierende Folgen haben. Leute, die mobil unterwegs sind und arbeiten, müssen sich funklochfreie Bereiche suchen, um telefonieren zu können oder um überhaupt von ihren Kunden erreichbar zu sein. Das trifft vor allem Handwerker und kleine Betriebe, die auch ohne Büro erreichbar sein müssen. Und die Landwirtschaft, die mit der anstehenden Digitalisierung auf Daten in Echtzeit angewiesen sein wird. (Näheres hierzu https://www.th-owl.de/fb8/studiengaenge/ba-precisionfarming.html)
Nun könnte es noch schlimmer kommen: Die Versteigerung der G5-Lizenzen führt dazu, dass der Ausbau zunehmend dort stattfindet, wo es für die Mobilfunkunternehmen am rentierlichsten ist. Oft erfolgt das dann auf Kosten der G3/LTE-Versorgung. Und wieder fällt der ländliche Raum hinten runter.
Die GRÜNEN in Brakel haben die mangelhafte Versorgung auch hier bei uns jetzt mit dem Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN Bundestagsfraktion Oliver Krischer besprochen.
Seine klare Aussage ist: „Das Problem liegt darin, dass bei der großen G5-Versteigerung niemand Rücksicht auf die ländlichen Regionen genommen hat. Anders als bei G3/LTE brauchen jetzt die Anbieter ihre Netze nicht für andere Unternehmen öffnen. Da hat die Bundesregierung ihre Möglichkeiten, alle Regionen versorgen zu lassen, einfach nicht genutzt.“
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